[Rezension] Die Luna-Chroniken 01: Wie Monde so silbern - Marissa Meyer

4. Mai 2014

Titel: Die Luna Chroniken 01: Wie Monde so silbern
OriginaltitelCinder (The Lunar Chronicles #1)       
Autor: Marissa Meyer
Reihe1 von 4  
Hardcover: 384 Seiten 
Verlag: Carlsen
Veröffentlichung: Dezember 2013 
Preis: 18,90€
Leseprobe: Hier







Inhalt
Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will?
Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …
                
                   
Meine Meinung
Der Hype um das Buch hat mich ziemlich neugierig gemacht, noch dazu kommt, dass Cinderella mein Lieblingsmärchen ist.  Anfangs wusste ich zwar noch nicht so wirklich was ich von dem Buch halten soll und der Einstieg war etwas komisch, da man gleich mit einer komplett anderen Welt konfrontiert wird, aber ich bin auf jeden Fall begeistert von dieser neuen Idee.

Die Handlung war definitiv mal etwas völlig anderes. Märchen mit Science Fiction vermischt, dergleichen hab ich bisher wirklich noch nicht gelesen. Die Welt in der die Geschichte spielt liegt von uns aus weit in der Zukunft und ist ganz anders aufgebaut als unsere. Sie wird nicht nur von Menschen bevölkert sondern auch von Cyborgs und Androiden. Dann gibt es auch noch eine Bedrohung aus dem All, nämlich die Lunarier, die Bewohner des Mondes. Als wäre das nicht genug herrscht unter den Menschen auch eine schreckliche Krankheit: die blaue Pest, wogegen es bisher noch kein Heilmittel gibt. Die Anlehnung an das Märchen Cinderella kommt hier natürlich auch nicht zu kurz.

Cinder nimmt die Rolle des Aschenputtels ein. Sie ist Mechanikerin und außerdem ein Cyborg. Letzteres wird in ihrer Welt überhaupt nicht gut angesehen, Cyborgs sind hier nämlich wesentlich weniger Wert als Menschen. Cinder lebt bei ihrem Vormund und deren zwei Töchtern und ist diejenige die das Geld verdient. Als Hauptprotagonistin hat sie mir gleich  gut gefallen.

Prinz Kai begegnet einem im Buch schon ziemlich früh, nämlich am Stand von Cinder. Man merkt, dass er Interesse an Cinder hat und da mir Cinder von Anfang an schon sehr sympathisch war, hat so auch Prinz Kai bei mir punkten können. Er ist noch sehr jung und muss definitiv erst noch in seine politische Rolle hineinwachsen, aber wenn er einfach er selbst, ein ganz normaler junger Mann ist, dann gefällt er mir am besten.

„Wie Monde so silbern“ ist ein echt tolles Buch, das mit einem gemeinen Cliffhanger endet. Die Handlung ist einfach klasse, stellenweise zwar auch etwas vorhersehbar, aber sehr mitreißend. Ich bin schon gespannt wie es im nächsten Teil weiter geht und vor allem wann man wieder auf Cinder trifft.

4 / 5 Punkten

 
Reihe
1. Wie Monde so silbern
2. Wie Blut so rot
3. Wie Sterne so golden (26.09.2014)
4. eng. Winter (2015)

Shortstorys
Das mechanische Mädchen
Die Armee der Königin

Infos
Autorenportrait: Marissa Meyer
Autorenwebsite: http://www.marissameyer.com/
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Kommentare:

  1. Ich kann deine Rezi total unterschreiben. :) Ich habe das Buch geliebt und war auch geschockt über den gemeinen Cliffhanger. Es wird Zeit, dass ich mir den zweiten Teil zulege. :)
    GLG
    Kitty ♥

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    1. Ja, macht das! Der zweite Teil ist richtig toll, sogar noch besser als der erste. Bekommt von mir auch volle Punktzahl und ist definitiv mein bisheriges Jahreshighlight =)

      Liebe Grüße,
      Jenny

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