[Rezension] Die gestohlene Zeit - Heike Eva Schmidt

19. Oktober 2013

Titel: Die gestohlene Zeit
Originaltitel: Die gestohlene Zeit    
Autor: Heike Eva Schmidt
Reihe: Einzelband 
Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Knaur
Veröffentlichung: 1. Oktober 2013
Preis: 12,99 €
Leseprobe: Hier

Inhalt
Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?


Meine Meinung
„Die gestohlene Zeit“ habe ich vom Verlag angeboten bekommen und da mir bereits Heike Eva Schmidts Buch „Purpurmond“ gut gefallen hat, wurde ich dann doch neugierig auf ihr neuestes Buch.

Die Handlung selbst war interessant und fantasievoll. Mit abscheulich hässlichen Zwergen, magischen Gegenständen, Flüchen und einem Sprung durch die Zeit bringt die Autorin doch ein bisschen was zusammen. Anfangs kam ich noch nicht so richtig in die Geschichte rein, aber nach und nach hat sich das gegeben und ich wurde dann doch recht neugierig. Es gibt einige aufregende Momente, allerdings ist das Buch nicht übermäßig spannend, da es auch eher ein wenig märchenhafter ist. Leider muss ich aber gestehen, dass mich das Buch nicht hundertprozentig mitreißen konnte, war wohl doch nicht so ganz mein Fall.

Emma und Jonathan haben mir als Hauptcharaktere sehr gut gefallen, ebenso die süße Liebesgeschichte. Die Gefühle der beiden füreinander haben sich zwar recht schnell entwickelt, was ich eigentlich gar nicht mag, aber hier fand ich es vollkommen ok. Es war nicht übertrieben, sondern einfach süß!

Die wenigen anderen Charaktere die vorkamen waren auch gut dargestellt, sowohl die guten als auch die bösen. Vor allem von den Zwergen hat die Autorin einem ja ein richtig ekliges Bild in den Kopf gesetzt.

Insgesamt war das Buch nicht schlecht. Es war interessant und zum Teil lustig und süß. Die Autorin hat hier ein eher märchenhafteres Buch geschaffen, was vielleicht nicht für jedermann etwas ist. Ich persönlich fand es zwar ganz gut, aber so ganz mein Fall war es leider nicht.

3 / 5 Punkten

 Danke an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Infos
Autorenportrait: Heike Eva Schmidt
Autorenwebsite: http://www.heike-eva-schmidt.de/
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