[Rezi] Harpyienblut - Daniela Ohms

29. November 2012

Titel: Harpyienblut
Originaltitel: Harpyienblut
Autor: Daniela Ohms
Reihe: Einzelband
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Veröffentlichung: 1. März 2012
Preis: 16,95 €
Leseprobe: gibt nur einen kleinen Abschnitt hier


Inhalt

Anders als normale Teenager verbirgt Lucie ihren Körper nicht aus Scham, sondern weil sie Angst hat, dass es sie ihr Leben kostet, wenn jemand von ihrem Geheimnis erfährt: Die 18-Jährige besitzt Flügel, die aussehen wie die eines Raubvogels und deren Flughunger sie kaum stillen kann.
Was für ein Wesen Lucie ist, hat sie selbst bisher nicht herausfinden können. Aber der finstere Sergej weiß mehr. Und auch der unheimliche Junge mit den Schmetterlingsflügeln, der sie nachts beobachtet, kennt Lucies wahre Bestimmung: Sie soll die Seelen toter Kinder abholen und durchs Jenseits begleiten.
Als Lucie schließlich gezwungen ist, sich ihrer grausigen Aufgabe zu stellen, muss sie befürchten, ihre menschliche Seite zu verlieren ...
Daniela Ohms’ berührendes Fantasy-Debüt erzählt von einem Mädchen, das dem Schrecken des Sterbens begegnet und dabei eine Liebe findet, die den Tod längst überwunden hat.
(Quelle)


Meine Meinung

Also erst mal muss ich sagen, dass ich die Idee der Autorin richtig super fand. Mal über ganz andere Wesen zu schreiben, über Wesen aus der griechischen Mythologie, denen bisher nicht so viel Beachtung geschenkt wurden, über Harpyien. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und sie haben unterschiedliche Aufgaben inne. Die Schilderungen waren interessant, wenngleich an manchen Stellen auch etwas verwirrend.

Es geht außerdem um das Thema Wiedergeburt und Seelenwanderung. Darüber habe ich persönlich auch noch nichts in einem Fantasy Buch gelesen, war für mich mal ne schöne Abwechslung.

Die Hauptfiguren an sich waren ok. Sergei und Jean empfand ich beide als sehr interessant, da man sie nicht immer so richtig einschätzen konnte. Lucies beste Freundin Emilia, mochte ich von Anfang an sehr gerne, sie ist nett und liebenswürdig und außerdem ist sie für Lucie da. Lucie muss ziemlich viel durchmachen, aber leider war gerade sie diejenige, die mich von den Charakteren am wenigsten angesprochen hat.

Trotz der durchaus interessanten und spannenden Handlungen, hat mich das Buch einfach nicht richtig packen können. Ich weiß auch nicht, das Gefühl unbedingt weiterlesen zu wollen kam leider nicht so wirklich auf, obwohl es gegen Ende besser geworden ist. Jetzt bin ich doch ziemlich froh, dass ich mit dem Buch fertig bin und endlich was anderes anfangen kann. Es war wohl einfach nicht so mein Buch.

Insgesamt ist „Harpyienblut“ kein schlechtes Buch, aber meinen Geschmack hat es leider nicht so ganz getroffen. Da es viel um den Tod geht und an einigen Stellen etwas brutaler zur Sache geht, ist das Buch auch eher für etwas ältere Leser geeignet. Auf der Verlagsseite wird das Buch ab 16 Jahren empfohlen.





Autoreninfo
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Daniela Ohms wurde 1978 in Nordrhein-Westfalen geboren, wo sie auf einem Bauernhof aufwuchs. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg. Wenngleich ihre wahre Leidenschaft seit jeher der Urban Fantasy gilt, ergatterte sie 2010 den zweiten Platz des Agatha-Christie-Krimi­preises. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als Lektorin in einer Literaturagentur. (Quelle)

Hier gibt es ein Interview mit der Autorin über "Harpyienblut": Daniela, was sind Harpyien?
 

1 Kommentar:

  1. Oh ein wirklich tolles Thema um das es in dem Buch geht. Schade, dass es dich nicht überzeugen konnte. Mein Interesse an dem Buch ist trotzdem etwas geweckt. Mich zieht die griechische Mythologie einfach magisch an und ich schau gleich mal nach mehr Eindrücken von dem Buch :)

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